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Was ist die „Dracula Therapie“?

Unter dem Begriff Eigenbluttherapie oder Eigenblutbehandlung werden verschiedene Heilverfahren verstanden, bei denen eine bestimmte Menge Blut entnommen wird, um es anschließend nach verschiedener Aufbereitungsart dem Körper wieder zuzuführen. Bei der PRP (Platelet Rich Plasma – Thrombozytenreiches Blutplasma) handelt es sich um ein durch ein Spezialverfahren gewonnenes Plasma mit sehr hoher Thrombozyten- und Leukozytenkonzentration. Mit erhöhter Thrombozytenkonzentration ist auch die Konzentration von mindestens sieben verschiedenen Wachstumsfaktoren erhöht und vielen anderen in den Thrombozyten enthaltenen Proteinen, die eine Hauptrolle in der Ausgestaltung der Wundheilung spielen. So kann der Wundheilungsprozess mit seinen verschiedenen Phasen durch Applikation des PRT-Plasmas beschleunigt werden, z.B. beim Einwachsen von Hauttransplantaten oder bei der Heilung gerade dieser Entnahmestellen.

Somit ist das PRP-Plasma ein Beschleuniger bei der Wundheilung mit erwiesener Effizienz in den Bereichen: Chirurgie, Dermatologie, Verbrennungsmedizin und Dentalmedizin. Diese positiven Eigenschaften machen es möglich, dass das PRP-Plasma auch in der Ästhetischen Medizin Anwendung findet. Sowohl in der initialen Faltentherapie als Alternative zu Botulinustoxin und Hyaluronsäure. Allergische Reaktionen sind fast gänzlich ausgeschlossen.

Wie häufig muss die Therapie wiederholt werden?

Die Plasmagel-Injektion sollte einmal nach sechs Wochen und ein weiteres Mal nach sechs bis zwölf Monaten wiederholt werden, um ein optimales Ergebnis im Sinne einer Stimulierung der Hautzellen zur Geweberegeneration zu erreichen. Die Haut bietet dann eine verbesserte Textur, verbesserte Elastizität und Dicke.

Neben der intradermalen Injektion zur Hautverjüngung und Faltenbehandlung besteht eine weitere Indikation in der Haartherapie, der androgenen Alopezie, aber auch in der Behandlung des Haarausfalls. Hier hat sich die Kombination mit dem Microneedeling als nachhaltig erwiesen.