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Wasserstrahlassistierte Liposuktion (WAL)

Die wasserstrahlassistierte Liposuktion ermöglicht eine besonders schonende und schmerzarme Fettabsaugung. Der Druck des feinen, fächerförmigen Wasserstrahls ist den unterschiedlichen Bindegewebsstrukturen angepasst, so dass gezielte Fettzellen aus dem Gewebe gelöst und gleichzeitig abgesaugt werden könnnen. Das umliegende Unterhautfettgewebe, die Nerven und Blutgefäße bleiben dabei weitgehend unversehrt.

Anders als die herkömmlichen Liposuktionstechniken löst die wasserstrahlassistierte Fettabsaugung kleinste Fettpartikel schonend aus dem Gewebe, so dass die gleichmäßig abgesaugten körpereigenen Fettzellen überwiegend intakt und vital bleiben. Im Unterschied zu herkömmlichen Verfahren der Liposuktion wird das Fett mit erheblich geringem Kraftaufwand und mit deutlich reduziertem Risiko von Nebenwirkungen herausgelöst.

Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der WAL dem Körper vor dem Eingriff deutlich weniger Tumeszenzflüssigkeit zugeführt wird. Da das Spülen und Absaugen der Fettzellen parallel geschieht, hat der Arzt während des gesamten Eingriffs die unmittelbare Kontrolle sowohl über die Körperkonturen als auch über die eingebrachte und wieder entfernte Flüssigkeit. So wird der negative Einfluss der verbliebenden Tumeszenzlösung auf den Organismus nahezu vermieden.

Auch besteht kein Risiko von thermischen Schäden, wie beispielsweise Verbrennungen.
Blutergüsse und Verletzungen der sensiblen Nerven, die direkt unter der Haut liegen, kommen bei der Anwednung des Wasserstrahls wesentlich seltener vor. Wie freigespülte Baumwurzel bleiben die für die Hautstraffung wichtigen Gewebestränge unter der Haut mehrheitlich intakt.

Je behutsamer das Verfahren der Fettabsaugung ist, desto hochwertiger und vitaler ist das gewonnene Fettgewebe und desto besser ist die Aussicht auf ein erfolgreiches Anwachsen der injizierten Fettzellen bei einer autologen Fetttransplantation.

Der autologe Fetttransfer

Das abgesaugte vitale Fett kann sinnvoll weiterverwendet werden, zum Beispiel zur nachhaltigen Korrektur von Volumendefiziten oder Asymmetrien der Brust oder zum Wiederaufbau einer natürlichen Brust.

Der sogenannte autologe Fetttransfer (auch Eigenfett-Transplantation gennant) ist beinahe 120 Jahre alt. Das Verfahren selbst hat eine bewegte Geschichte hinter sich, von Euphorie über erste Kompliktationen bis zum Verbot. Inzwischen hat sich der Eigenfetttransfer als sichere und wirksame Methode bewährt.

Der wasserstrahlassistierte Fetttransfer

In den vergangenen Jahrzehnten wurden verschiedene Techniken der Fettgewinnung und -aufbereitung entwickelt. Insbesondere das Sammeln und Aufbereiten von Fett zur Eigenfett-Transplantation war bisher häufig ein umständlicher und zeitaufwändiger Prozess.

Hingegen erübrigt die fettschonende und effiziente wasserstrahlassistierte Fetttransplantation das aufwändige Zentrifugieren, sowie jegliche weitere Aufbereitung des Fettgewebes. Das gewonnene Fett wird in einem speziellem behälter sanft von der verlbleibenden Flüssigkeit getrennt und ermöglicht den unmittelbaren wasserstrahlassistierten Fetttransfer.

Dabei eignet sich das körpereigene Fett ideal zur Körperformung: Es ist ein formbarer natürlicher Stoff, der weder allergische Reaktionen noch Abwehreaktionen auslöst.

Dennoch ist die Eingefetttransplantation bzw. die Verwendung von Eigenfett als “Filler” weitaus weniger bekannt als Hyaluronsäure, Kollagen oder Silikonkissen. Woran liegt das?

Fehler der Vergangeheit:

Vordergründig lag es an den Komplikationen, die auftraten und an den noch heute teilweise widersprüchlichen Informationen.

Fettzellen sind von Natur aus ausgesprochen fragil. Komplikationen mit zerstörten Fettzellen begründeten damals den schlechten Ruf der Fettverpflanzung.

So kam es unter anderem zu Entzündungsreaktionen bei abgestorbenen und nicht eingeheiltem Fettgewebe, Verkalkungen und Ölzystenbildung.

Auch konnten mit den damaligen Verfahren der Fetttransplantation keine verlässlichen Ergebnisse erzielt werden, denn die autologe Fettransplantation galt als problematisch.

Heute weiß man, dass früher aufgetretene Kompliaktionen (Ölzysten, Verkalkungen) aus Fehlern bei der Fettgewebsgewinnung, der Aufbereitung und der ernueten Einbringung in den Körper herrührten. Es gilt, das körpereigene Fett möglichst schonend zu gewinnen, aufzubereiten und zu reinijizieren, um planbare, verlässliche und bleibende Ergebnisse zu erzielen.

In den 1980er- Jahren gelang es dem Amerikaner Sydney R. Coleman erstmal, unversehrte Fettzellen zu gewinnen. Coleman saugte mit geringem Unterdruck Körperfett durch Kanülen ab. Dieses Verfahen dauerte sieben Stunden. Ein Großteil der Zellen wurde beschädigt, die intakten Zellen mussten mit einem Zentrifugalverfahren isoliert werden. Aber der Anfang war gemacht..

Heute werden meherer Verfahren der Fettgewinnung und der Fetttransfers angeboten: Eines davon http://AquaShape. Bei der Behandlung mit Aqua Shape wurde die Gewinnung /Fettabsaugung) und Aufbereitung vom Eingenfett (ohne Zentrifugieren) entschieden verbessert.

Verbesserte und schonende Fettgewinnung

Je unversehrter und vitaler das gewonnen Fett, desto besser ist die Aussicht auf ein erfolgreiches Einwachsen der injizierten Fettzellen. Denn nur unversehrte Fettzellen könnnen anwachsen, zerstörte baut der Körper ab.

Um unversehrte Fettzellen zu gewinnen, muss unter anderem mechanischer Stress, ein hohes Vakuum, sowie ein ausgiebiger Kontakt mit der Narkoselösung ( meist Tumesenzlösung) vermieden werden.

Mit der WAL Liposuktion können qualitativ hochwertige Microfettgewebstropfen gewonnen werden, in dem die Beeinträchtigung durch mechanische Krafteinwirkung, der hohe Absaugdruck, die Tumeszenzlösung und das unnötige Hantieren reduziert werden.

Dank der sanften Kraft des Wasserstrahls werden die Fettzellen schonend aus dem Gewebeverbund gelöst. Der Druck des feinen, fächerförmigen Wasserstrahls ist den unterschiedlichen Bindegewebsstrukturen angepasst, so dass gezielt Fettzellen aus dem Gewebe gelöst und gleichzeitig abgesaugt werden können.

Auch wird bei der wasserstrahlassistierten Fettabsaugung das Gewebe durch die geringe Menge an Narkoselösung (Tumesenzlösung ) kaum beeinflusst. Die Fettzellen werden entsprechend kaum zerstört, sondern bleiben intakt und unbelastet und können als vitale Fettzellen abgesaugt werden.

Schonenden Aufbereitung ohne Zentrifugieren

Während der wasserstrahlassistierten Fettabsaugung wird das abgesaugte Fett in einem sterlien, geschlossenen System aufgefangen, gefiltert und gesammelt.

Das abgesaugte Fettgewebe und die Spülflüssigkeit werden sofort durch den physiklaischen Auftrieb und der Schwerkraft unter Vakuum getrennt. Das macht das Zentrifugieren oder eine zusätzliche Behandlung des Fettes vor der Transplantation überflüssig.

Der Wassergehalt des auf diese Weise gewonnenen Fettgewebes beträgt etwa 15%. Dies erleichtert zusätzlich die Verteilung des transplantirten Fettgewebes im Empfängergewebe, beispielsweise in der Brust oder im Gesicht.

Die Vorteile der WAL auf einen Blick

Synergetischer Effelt

  • Natürliche und umfassende Körperformung mit körpereigenem Stoff
  • Fettabsaugung formt den Körper zusätzlich

Natrüliches Aussehen

  • Natürlich aussehende Brüste, Po, Gesicht oder Hände ohne Verwendung von Fremdkörpern, stattdessen eigenes natürliches Fettgewebe.
  • Kaum sichtbare Narben

Nachhaltigkeit

  • Langlebige Ergebnisse, die nur den körpereigenen natürlichen Gesetzen unterliegen ( wie der natürliche Alterungsprozess )
  •  Keine wiederholten Operationen notwendig ( beispielsweise aufgrund einer Kapselfibrose oder aufgrund beschädigter oder verrutschter Implantate )

Schonendes und sicheres Verfahren

  • Schont das umliegenden Gewebe –
  • Verhältnismäßig weniger Blutergüsse und Schwellungen-
  • Behandlung unter lokaler Betäubung ( Lokalanästhesie ) möglich-
  • Sehr geringe Medikamentenbelastung ( ca 70% weniger Narkoselösung als bei herkömmlichen Fettabsauge-Verfahren )-
  • Schneller Heilungsverlauf

Das Lipödem

Die Lpödem-Erkrankung ist mit hoer Wahrscheinlichekit eine erblich bedingte chronische Fettverteilungsstörung, die beinahe ausschließlich Frauen betrifft. Neben der vermuteten genetsichen Prädisposition kommen auch hormonelle Veränderungen und Gewichtszunahme als potenzielle Ursachen in Betracht ( Ausführliche Informationen zur Krankheit finden sie hier ).

Die Lipödem-Erkrankung zeigt sich besonders oft in Form von unproportioniert dicken Beinen, bei häufig schlankem Rumpf. Neben einer insgesamt unproportioniert wirkenden, Figur besteht bei den Betroffenen an Ober- und Unterschnekeln ein Spannungs- und Schweregefühl, sowie eine ausgeprägte Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit Auffällig ist dabei,dass der Bereich um die Fußknöchel und die Füße selbst nicht betroffen sind, so dass das Fettgewebe darüber lappt. Dies ist die Folge von Wassereinlagerungen ( Ödemen ) im krankhaften vermehrten Fettgewebe. Aber auch andere Extremitäten u.a. die Arme, können von der Erkrankung betroffen sein.

Ein weiteres Symptom für die Lipödem-Erkrankung ist das Auftreten von Blutergüssen ( “blaue Flecken” ), die schon nach kleinsten Stößen entstehen.

Bei der Behandlung der Lipödem-Erkrankung müssen meist deutlich größere Fettmengen entfernt werden als bei Operationen, aus ästhetischen Gründen.

Mithilfe der Wasserstrahlassistierten- Liposuktion ( WAL ) kann das krankhafte Fettgewebe an Armen und Beinen besonders schonend in großen Mengen entfernt werden. Im Unterschied zu den herkömmlichen Verfahren der Fettabsaugung kann eine gut proportionierte und natürliche Körperform wesentlich klarer wieder hergestellt werden. Die Entstauung der Beine besetigt zudem meist die chronischen Schmerze.

Dabei bedient sich das Verfahren der sanften Kraft des Wasserstahls. Im Unterschied zu den herkömmlichen Verfahren der Liposuktion wird das Fett mir erheblich geringerem Kraftaufwand und mit deutlich reduziertem Risiko des Auftretens von Nebenwirkungen aus den betroffenen Körperregionen herausgelöst. Dem Körper wird vor dem Eingriff deutlich weniger Tumeszenzlösung zugeführt. Der Eingriff selbst ist unter Lokalanästhesie möglich ( keine Vollnarkose notwenidg ), so dass die Medikamentenbelastung dadurch minimiert wird. Da das Spülen und Absaugen der Fettzelen parallel geschieht, kann die OP-Zeit deutlich verringert werden.