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Migränetherapie Braunschweig

Operative und nichtoperative Therapieoption bei Migräne in Braunschweig

Migräneattacken haben einen starken Einfluss auf die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit der Patienten, die betroffen sind. Jeden Tag werden in Deutschland rund 350.000 Menschen von solchen Migräneanfällen attackiert. Insgesamt leiden 6 bis 8% der Männer und 12 bis 14% aller Frauen unter Migräne.

Am häufigsten sind Frauen zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr betroffen. Es handelt sich um typische Beschwerden, wie dem anfallsartigen pulsierenden Kopfschmerz. In der Regel tritt dieser halbseitig auf. Im Rahmen eines Migräneanfalls können weitere Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit, Wahrnehmungsmotorikstörungen hinzu kommen. Häufig hilft die Therapie mit spezifischen Medikamenten wie Triptane nicht.

Was sollen die Patienten tun?

Patienten, bei denen die eigentliche neurologisch konservative Therapie nicht geholfen hat, bietet sich zum Einen – wenn keine Operation gewünscht – eine Therapie mit Botulinumtoxin an. Nicht bei allen Patienten hilft diese Therapie. Sie dient aber gleichzeitig als ein Auswahlverfahren, um herauszufinden, ob betroffene Patienten für einen operativen Eingriff in Frage kommen.

Weitere Informationen

Wie läuft die Beratung ab?
Ein migränespezifischer Fragebogen wird erstellt. Man ordnet so den Migränetyp zu. Spezielle Trägerpunkte werden ausgemacht und eine Botulinumtoxin-Test-Therapie durchgeführt. In einem Zeitraum von 8 Wochen dokumentiert der Patient, welche Veränderungen der Symptome eingetreten sind und führt so ein Migräne-Tagebuch. Kommt es zu einer Besserung in der 8wöchigen Testphase, so entscheidet Dr. Hasse gemeinsam mit dem Patienten über die Möglichkeit einer Operation. Deutlich muss darauf hingewiesen werden, dass die chirurgische Migräne-Therapie nicht für jeden Migräne-Patienten geeignet ist. Durch diese Art des Auswahlverfahrens kann jedoch beinahe verlässlich bestimmt werden, ob eine Operation sinnvoll ist, da der Botox-Test das Ergebnis einer solchen Operation vorweg nimmt.

Ablauf der Operation
Die Operation beruht auf einer Druckentlastung verschiedener Äste des Trigeminus-Nerven. So ist im Bereich der Augenbraue ein Muskel, der so genannte Korrugatormuskel, welcher dafür verantwortlich ist, dass ein so genannter Triggerpunkt gereizt wird und einen Migräneanfall auslösen kann. So gibt es auch ähnliche Triggerpunkte im Bereich an der Schläfe und im Bereich der hinteren Kopfregion. Diese Triggerpunkte werden befreit. So wird der Korrugatormuskel über einen Schnitt oberhalb der Augenlidfalte denerviert. Dieser Schnitt ist später kaum noch sichtbar. Der Nerv wird weder beschädigt, noch entfernt. Ziel ist es, dass durch diese Muskelschwächung eine Nervenreizung im Triggerbereich nicht mehr in Frage kommt. Ähnlich wird die eigentlich kleine Operation im Bereich der Schläfe und des Nackens durchgeführt.

Zusatzinformationen:

Nachsorge
Fädenentfernung am 5. Tag. Entscheidend ist, dass die Aufklärung dahingehend gezielt ausgerichtet sein muss, dass die Literaturdaten diskutiert werden. Bei rund 35 % der Patienten war auch nach einem Jahr nach der Operation kein Migränesymptom mehr vorhanden. Bei weiteren 55 % hatte sich die Attackenfrequenz und die Schmerzheftigkeit mehr als halbiert.

Kosten der Operation
Der Botulinumtoxin Test, d.h., die Lähmung der geeigneten Muskelgruppen mit Botulinumtoxin beträgt 450,- € incl. 19 % MwSt.. Die Kosten für den Eingriff variieren zu den operierenden Bereichen, z.B. ob die Schläfe, Stirn und Nacken zusätzlich operiert werden muss. Die Migräne-Operation im Bereich Oberhalb der Augenbrauen kostet 3.562,- €. In Einzelfällen treten Private Krankenkassen und Beihilfe Organisationen für die Kosten ein. Für GKV-Patienten besteht die Möglichkeit, einer kostenpflichtigen Antragstellung. Jedoch weigern sich die größten gesetzlichen Krankenkassen, die Kosten zu übernehmen.

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